Geschichtliches

Cabrio

Mit Cabrio wird die Karosseriebauform eines Pkw bezeichnet, dessen Dach durch ein Zurückklappen geöffnet werden kann.

Der Begriff Cabrio ist eine Abkürzung für das französische Wort Cabriolet, welches eingedeutscht Kabriolett geschrieben wird. Diese Schreib- und Sprechweise ist aber sehr unüblich geworden. Cabrios basieren in den meisten Fällen auf der Coupé-Variante einer Fahrzeugbaureihe. Auch wenn sie den entsprechenden geschlossenen Fahrzeugen stark ähneln, unterscheiden sie stark in der Bauart der tragenden Karosserie. Durch das fehlende Dach als tragende Komponente muss die gesamte Steife des Fahrzeugs durch die verstärkte Bodengruppe gewährleistet werden.(Man spricht hier auch vom "Schuhkarton-Problem", weil man die Steifigkeit eines Cabriolets gegenüber einem Festdachfahrzeug mit einem Schuhkarton vergleichen kann, der sich, sobald man den Deckel entfernt, viel weiter in sich verdrehen lässt)

Traditionell bezeichnet der Begriff Cabrio ein Fahrzeug mit gefüttertem Stoffdach, das vollständig zurückgeklappt werden kann. Bei zusätzlich heruntergefahrenen Seitenscheiben sitzen die Insassen abgesehen von einem evt. vorhandenen Überrollbügel also völlig im Freien. Bleiben bei aufgeklapptem Dach dagegen die Fensterrahmen samt der B- und C-Säulen stehen, so spricht man von einer Cabrio-Limousine. Diese Variante war vor allem bis in die 1960er Jahre populär. Seit den 1990er Jahren dagegen werden immer mehr Modelle mit versenkbarem Stahldach ausgerüstet, so genannte Cabrio-Coupés. Im allgemeinen Sprachgebrauch werden heute jedoch auch andere Bauformen von Fahrzeugen mit aufklappbarem Verdeck, aufgesetztem Verdeck oder Notverdeck (fälschlicherweise) als Cabrio bezeichnet.


Bertone und das Astra F Cabrio

Bertone unterzeichnete 1987 ein neues Handelsabkommen mit General Motors Europa, daß vorsah die Produktion des Kadett Cabrio an Bertone zu übergeben. Die Partnerschaft mit Opel wurde mit der ersten Generation des Astra Cabrio fortgeführt.

Das Astra F Cabrio ging 1993 auf Basis des Astra Stufenheck in Produktion. Die Produktion erfolgte in der Fabrik in Grugliasco bei Turin in Italien und umfaßte den Zusammenbau der Karosserie, das Einpassen der mechanischen Komponenten, die Lackierarbeiten sowie das Aufziehen des Faltverdecks, welches in Stoff oder PVC bestellbar war, und den Einbau der Innenaustattung. Jedes Fahrzeug wurde am Ende des Produktionsvorgangs einem Testverfahren übereinstimmend mit den Standards und Vorgaben der Vertragspartner Opel und GM unterzogen.


Einau des Faltverdecks.


Hier wird ein Cabrio in der "Regenkabine" auf Dichtigkeit geprüft.

Ab 1994 haben alle Modelle einen Doppelairbag serienmäßig. Die bei den geschlossenen 5 und 3 Türern beliebte GSI Version ist ebensowenig im Programm wie ein Diesel.

Als Motorisierung ist der 1.6 Liter der Einstieg, bis 1994 gab es den 2.0 Liter der durch den 1.8 Liter Vierzylinder mit 115 PS abgelöst wurde.

Das günstige Cabrio mit Platz für vier Personen bietet im Gegensatz zu einigen Konkurrenten einen relativ großen Kofferraum. Das Verdeck hat eine einfach zu bedienende Mechanik, die auf Wunsch auch mit elektrischen Helfern zu bekommen war. Ab 1996 gab es dieses Extra zusammen mit dem Anti Blockier System serienmäßig.

2000 wurde das erfolgreiche Astra F Cabrio durch den ebenfalls bei Bertone auf Basis des Astra Coupes gebauten Nachfolger abgelöst.


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